Zámek Klášterec nad Ohří

   
 







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Zámek je celoročně přístupný!!!

          Provozní doba:

  • duben až září
    denně 9-17 hodin
  • říjen - březen
    středa až neděle: 9-15 hodin
    Ostatní dny pro organizované skupiny po předchozí závazné rezervaci!!!
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Aus der Geschichte des Grafen
– und Fürstentums Thun – Hohenstein

Historie zámku


Herkunft und Stellung des Familienstammes, Stammlinien

Die Familie Thun stammt aus Südtirol aus dem italienisch – deutschen Grenzgebiet, das nach Zerfall Österreich-Ungarns Italien zufiel. Ein Großteil Südtirols gehört zum historischen Gebiet Trentin (Trentino), damaliges kirchliches Fürstentum: Trentiner Bischöfe herrschten hier von 1027 bis 1803, bis das Gebiet säkularisiert wurde (Übergang in die außerkirchliche Verwaltung).

In dieser Gegend begann der Familienstamm der Thuns Geschichte zu schreiben. Ihre Wiege liegt im südlichen und mittleren Teil von Valle di Non, seit Urzeiten Ton ( Tono, Tuno ) genannt. Die ältesten Unterlagen über die Herren de Tono, später Hunech, reichen bis ins 12. Jahrhundert ( 1145 – 1187 ), zur Jahrhundertwende des 13. und 14. Jahrhunderts sind bereits einige Stammlinien bekannt. Die Lehensabhängigkeit vom Trentiner Fürstbistum und die sich daraus ergebenen Pflichten machten es im 14. Jahrhundert erforderlich, die Erbfolgeschaft im Familienstamm rechtlich zu definieren – es wurde der Orden der Ältesten (Senioren) gegründet, demnach das Erbe auf das älteste Stammmitglied ohne Rücksicht auf Stammlinie oder Verwandschaftsnähe überging.
Als Verwalter des Eigentums der Landesherren, der bischöflichen Burgvogte und der herzoglichen Burgen stieg die gesellschaftliche Bedeutung des Familienstammes, wobei seine Besitztümer wie auch seine Macht stetig anwuchs, so dass die Thuns im 15. Jahrhundert eine der bedeutendsten Familien im Land waren. Ihre Mitglieder gelangten bis an den Hof des Tiroler Herzogs und hatten weltliche wie Priesterämter inne. Nachdem sie das erbliche Hofamt des Mundschenks des Trentiner Fürstbistums erlangten (1448), erhob der zukünftige Kaiser Maxilmilian I. einen Familienzweig in den Freiherrenstand (1495) und 1530 erlangten die Thuns den Stand der Baronen. Bald erreichten sie auch das erbliche Hofamt des Mundschenks des Brixener Fürstbistums (1558). 1604 erhielten fünf der bedeutendsten Familienvertreter durch Kaiser Rudolf II. den Freiherrntitel mit Wappen.

Thuner Wappen
(1495)
Wappen der Reichsfreiherren
(1604)

Mit dem gesellschaftlichen Aufstieg wuchs Hand in Hand auch der Familienbesitz, der bedeutend um böhmische Güter und Ländereien vermehrt wurde, die aus den Weißberger Konfiskationen und Verkäufen erworben wurde ( das böhmische Inkolat erhielten die Brüder Johann Cyprian und Christoph Simon Thun 1627 ). Durch die Karriere im Kaiserdienst während des dreißigjährigen Krieges wurde die Stellung des Familienstammes noch weiter gestärkt und legte die Basis für einen neuen Aufschwung in Böhmen. 1628 erweiterten die Thuns ihren Namen um das Prädikat von Hohenstein, nach der Grafschaft in Niedersachsen, das sie damals zwar erhielten, aber nach Ende des dreißigjährigen Krieges wieder verloren, als das Gut durch den Friedensvertrag dem westfälischen Brandenburg zufiel. Den erweiterten Titel gaben die Thuns dennoch nicht wieder ab. 1629 erfolgte die Erhebung der Thun – Hohensteiner in den Reichsgrafenstand.

Wappen der Reichsgrafen
(1629)